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Bernhard Füreder Projektleiter Wasserprojekt
Der 34jährige aus Wilhering (OÖ) stammende Bernhard Füreder hatte ursprünglich eine Lehre zum Kfz-Techniker absolviert und einige Zeit in diesem Beruf und anschließend als Bootselektriker auf Motoryachten gearbeitet. Obwohl ihm dieser Job am Meer gefiel, fehlte doch etwas Wichtiges. Sein Zivildienstjahr im Rettungsdienst hatte es ihm ermöglicht, mit Menschen zu arbeiten und darin fand er seine Erfüllung. Er blieb dem Verein über Jahre als ehrenamtlicher Mitarbeiter treu und im Alter von 25 Jahren entschied er sich, auch im Hauptberuf noch einmal von ganz vorne anzufangen. Er absolvierte die Ausbildung zum diplomierten Krankenpfleger und arbeitete anschließend 4 Jahre lang auf der operativen Intensivstation im AKH Linz. Die Arbeit mit und für Menschen bedeutet ihm viel. Anfang 2009 verließ er das Krankenhaus, um sich seinen ganz persönlichen Lebenstraum zu erfüllen, eine ausgedehnte Überland-Motorradreise. Er war bereits 2 Jahre lang unterwegs gewesen, als er in Kambodscha durch Zufall auf die Evergreen Community aufmerksam wurde. Bald stand für ihn fest, dass er hier seine Reise unterbricht, um einfach mitzuhelfen. Besonders das gerade neu gestartete Wasserprojekt hatte es ihm angetan. Er hat sich in die Materie intensiv eingearbeitet und mittlerweile die Leitung des Projektes übernommen. Bernhard meint: „Dieses Wasserprojekt ist eine wirklich gute Sache. Nicht krankmachendes Wasser ist doch das Mindeste für einen Menschen!“ Der Anspruch auf sauberes Trinkwasser muss als allgemeines Menschenrecht gelten, diese Auffassung hat die UNO am 28. Juli 2010 einstimmig festgeschrieben.

David Pichler ist 19 Jahre alt und wohnt in St. Peter am Wimberg im Bezirk Rohrbach/OÖ. Durch einen Vortrag an seiner Schule, der bbs-Rohrbach, wurde er auf den Verein Childrenplanet aufmerksam und war sofort begeistert von den Projekten in Kambodscha. Nach dem Abschluss der Schule entschloss er sich als Volontär den Verein vor Ort zu unterstützen.
Während den drei Monaten in Stung Treng arbeitete er gemeinsam mit Bernhard Füreder, dem Leiter des Hopeful Waterproject, zusammen und konnte viele Erfahrungen über das Leben und die Situation in Kambodscha sammeln. Momentan absolviert er seinen Zivildienst im Seniorenzentrum Bad Mühllacken.
Auch ihm sind die liebevollen Menschen und Projekte in Kambodscha ans Herz gewachsen und deshalb unterstütz er weiterhin Childrenplanet und das Hopeful Waterproject: "Das Wasserprojekt steckt noch in den Kinderschuhen, doch bereits in kurzer Zeit konnten wir viel erreichen. In den nächsten Jahren wollen wir auch weiterhin gemeinsam mit unseren kambodschanischen Mitarbeitern die prekäre Wassersituation in den ländlichen Gebieten von Stung Treng verbessern."

Anna Kamptner ist seit 03.11.2011 als Volontär vor Ort in Stung Treng und dort zur Zeit für das "Hopeful Waterproject" zuständig. Mein Name ist Anna Kamptner, ich bin 19 Jahre alt. Nach meiner Matura habe ich eine Ausbildung zum Rettungssanitäter gemacht und mich entschieden eine Zeit lang bei einem Hilfsprojekt im Ausland zu arbeiten. Mehr zufällig als geplant kümmere ich mich nun nach der Abreise von Moritz Egger um das "Hopeful Waterproject", vor Ort in Stung Treng. Ich habe mich vorher nie mit dem Thema Brunnenbohrungen oder ähnlichem beschäftigt, deshalb war ich auch anfangs etwas skeptisch ob ich das alles gut weitermachen kann. Nach mittlerweile 1 Monat beim "Hopeful Waterproject" kann ich aber sagen, dass es eine gute Entscheidung war, Erfahrungen in einem mir damals noch völlig fremden Bereich zu sammeln. Es macht mir richtig Spaß, vor allem ist es eine tolle Erfahrung mit einer Brunnenfirma zusammen zuarbeiten, ihnen bei ihrer Arbeit zu zusehen und sich nur mit Händen und Füßen zu verständigen, wenn gerade mal kein kambodschanischer Mitarbeiter vor Ort ist, um zu übersetzten. Anfangs war es für mich, gerade weil ich ein Mädchen bin auch nicht ganz so einfach. Aber sie haben mich mittlerweile akzeptiert und mich auch in ihre Arbeit miteingebunden. Wann hat man schon die Möglichkeit, am anderen Ende der Welt dabei zu sein, wie armen Familien, die ohne die Unterstützung von Childrenplanet keine Chance auf sauberes Trinkwasser hätten, geholfen wird. Ich finde es toll.

Mario Braun: Mitgründer des "Hopeful Waterproject". Von 4.11.2010 bis 28.02.2011 als Volontär vor Ort in Stung Treng, kümmerte sich in erster Linie um technische und handwerkliche Belange.

Markus Niegl: Mitgründer des „Hopeful Waterproject“. Von 14.11.2010 bis 30.03.2011 als Volontär vor Ort in Stung Treng, kümmerte sich um technischer Support und Recherche.

Moritz Egger: Von 17.09.2011 bis 12.01.2012 als Volontär vor Ort in Stung Treng, kümmerte sich um Brunnenreparaturen, technischen Support und bildete die Kommunikationsbrücke zwischen Österreich und Kambodscha.