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11.05.2019

Doris Knecht: „weg“


Die in Vorarlberg geborene, in Wien lebende Autorin und Kulturjournalistin Doris Knecht liest am Donnerstag, 27. Juni 2019 in der Kulturstätte Röda aus ihrem neuen Buch „weg“. Es ist ein atemberaubender Roman über das Festhalten...[ weiterlesen... ]


04.03.2019

Literatur-Dinner "Abenteuer Auslandsdienst"


Liebe Literatur- und Kulinarik-LiebhaberInnen,

internationale Kochkunst und um die Welt reisen? Das geht nicht nur im Flugzeug, sondern auch bei den Hoflieferanten.

Genießen Sie am Mittwoch, 03. April 2019, ab 18 Uhr...[ weiterlesen... ]


11.05.2018

Tätigkeitsbericht 2017


Ab sofort steht der Childrenplanet-Tätigkeitsbericht 2017 online zum Download zur Verfügung und ist in Kürze auch in gedruckter Form erhältlich!


22.06.2017

Eduard-Ploier-Preis 2017


Childrenplanet erhält Eduard-Ploier-Preis  für Entwicklungszusammenarbeit 2017

„Hilfe zur Selbsthilfe“, dieses fundamentale Credo Eduard Ploiers, der damit das humanitäre Grundprinzip der internationalen Entwicklungshilfe...[ weiterlesen... ]


12.12.2016

CHILDRENPLANET erhält den Menschenrechtspreis 2016 für Verdienste um die Menschenrechte


(Linz, 10.12.2016) Am Freitagabend (09.12.2016) nahmen Valentin Pritz (Geschäftsführer) und Christian Gsöllradl-Samhaber (Obmann), im Linzer Landhaus stellvertretend für den Verein CHILDRENPLANET (Verein für die internationale...[ weiterlesen... ]



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Ausgangslage

Das Gesundheitssystem ist besonders in den ländlichen Regionen sehr lückenhaft. Es besteht ein großer Mangel an Ärzten und Apotheken, von denen die meisten sowieso in den Städten angesiedelt sind. Auch hier gibt es nur sehr wenig Unterstützung aus der Staatskasse, sodass das Inventar der öffentlichen Krankenhäuser nicht einmal annähernd dem entspricht, was wir einen minimalen Standard nennen. Es gibt zwar einige private Kliniken, welche wegen der verhältnismäßig hohen Arztkosten nur von den reicheren Menschen aufgesucht werden. Für die Armen jedoch gibt es nur die erschreckend schlecht ausgestatteten öffentlichen Krankenhäuser oder eben - wie in den meisten Fällen - gar keine Hilfe. Viele Menschen, darunter besonders viele Kinder, sterben an den gewöhnlichsten Krankheiten, die durch sauberes Trinkwasser, ausreichende Hygiene und einer grundlegenden medizinischen Versorgung behandelt werden könnten.

Zahlen und Fakten

Gemäß einem Bericht der WHO liegt die Sterblichkeitsrate in Kambodscha für Kinder bis zum fünften Lebensjahr bei 38 von 1.000 Kindern1.

Viele Kinder sterben an vermeidbaren und gut behandelbaren Krankheiten wie Malaria, Denguefieber, Lungenentzündungen und vor allem an Infektionen durch verseuchtes Trinkwasser. Gründe dafür sind zum einen Unterernährung, aber auch mangelhafte hygienische Bedingungen und eine unzureichende medizinische Grundversorgung.

Leider sterben besonders Neugeborene und schwangere Frauen viel zu oft an Krankheiten, die mit einem Minimum an medizinischer Betreuung gar nicht aufgetreten oder leicht zu behandeln gewesen wären.

 _________________
1www.unicef.org/media/files/Levels_and_Trends_in_Child_Mortality_2014.pdf

Finanzierung:

Das Team in Österreich ist für die Finanzierung des Projektes verantwortlich. Durch Vorträge, Filmvorführungen, Schulprojekte, Benefiz-Veranstaltungen und freiwillige Spenden wird dies ermöglicht. Möchten Sie mit Ihrer Spende einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der lebenswichtigen Krankenhausprojekte leisten, so finden Sie unter Menü "Meine Spende" alle Informationen.

Unsere Ziele

  • Wiederaufbau und Wiederinbetriebnahme der Geburten- und Kinderstation des Krankenhauses in Stung Treng
  • Sicherstellen ausreichender hygienischer Bedingungen
  • Reduktion mütterlicher Todesfälle nach einer Geburt
  • Reduktion der Säuglingssterblichkeit
  • Ausbildung medizinischer Fachkräfte und Schulung von Dorfhelfer/innen in Erster Hilfe
  • Kurative und präventive Hilfe für Kinder und Frauen
  • Psychologische Betreuung
  • Organisation von Impfprogrammen
  • Schulungen in Säuglingspflege und Säuglingsernährung

Aufenthalt von Frau Dr. Gsöllradl in Kambodscha

Im Zuge eines Aufenthaltes in Kambodscha (16. September 2010 - 2. Oktober 2010) besuchte eine kleine österreichische Delegation mit Frau Dr. Karin Gsöllradl und Christian Samhaber das Krankenhaus in Stung Treng.

Anfangs führten wir ein Gespräch mit dem ärztlichen Leiter des Hospitals Dr. Ung Soviet.

Mr. Ung Soviet ist Gynäkologe und arbeitet seit einem Jahr im Provinzkrankenhaus Stung Treng. In Peking und Singapur hat Mr. Soviet seine Spezialisierung zum Gynäkologen absolviert. Der monatliche Verdienst der Ärzte beträgt 100 USD, das sind in etwa 75 EUR. Westliche Hilfe wäre laut Dr. Ung Soviet sehr hilfreich! In Kambodscha fehle es an allem: An medizinisch-technischer Ausrüstung, an Fachwissen, an Erfahrung und an Hygiene.

Einzig das Labor ist gut ausgerüstet und die Ärzte sind in der Diagnostik und Therapie von Malaria, Denguefieber und Typhus gut geschult. Wir besichtigten gemeinsam mit Dr. Soviet das Krankenhaus und waren erschüttert:

  • Massive Hygienemängel in jedem Raum. Patienten müssen aufgrund mangelnder Hygiene und mangelnder medizinischer Erfahrung an nicht erkannten Erkrankungen sterben, obwohl diese nach westlichem Standard leicht zu behandeln wären.
  • Den Operationssaal dürfen wir sogar mit Straßenkleidung betreten. Alleine dieser Umstand zeigt, dass in puncto Sterilität noch immense Aufklärungsarbeit nötig ist.
  • Die Instrumente sind stark veraltet.

Hier haben wir die mangelnde Ausstattung für Sie im Bild festgehalten:

Der "Emergency-Room" ist lediglich mit einer Liege ausgestattet.

Im Altbau des Hospitals sollen sich Kinder und Frauen von Erkrankungen, Unfällen und Operationen erholen. Die Räume und Decken hier sind jedoch düster und verschimmelt, da in der Regenzeit stets Wasser durch das undichte Dach eindringt.

Hinter dem Krankenhaus befindet sich ein Kinderspielplatz. Unverständlich allerdings, warum gerade dort angrenzend eine Holzhütte für TBC-Patienten errichtet worden ist:

Folgende Erstmaßnahmen planen wir von Childrenplanet:

  • Sicherstellung der nötigen Hygienebedingungen durch geschulte Ärzte samt Pflegepersonal, um mütterliche Todesfälle nach einer Geburt zu vermeiden und die Säuglingssterblichkeit zu reduzieren. 
  • Vermittlung von Wissen in den Bereichen Kinderheilkunde, Geburts- und Frauenheilkunde sowie in der chirurgischen Versorgung und Allgemeinmedizin
  • Erkrankungen wie Tuberkulose, Denguefieber und Malaria stellen ebenso Behandlungsschwerpunkte dar.

Gesucht werden nun dringend medizinische Einsatzkräfte, also Ärzte aller Fachrichtungen, Pflegepersonal und Sanitäter/-innen, die bereit sind, ihr Wissen in einem mehrwöchigen Aufenthalt weiterzugeben.

Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Helfen für Sie genauso wichtig und selbstverständlich ist wie für uns!