16.06.2012

Khmer New Year


Wie jedes Jahr fand auch heuer am 13. April das Khmer New Year statt. Dieses wunderbare Fest wird hier drei Tage lang gefeiert. [ weiterlesen... ]


16.05.2012

Ahnenfest bei Long Lypo – Bun Katenew


Bun Katenew ist die alte Bezeichnung für ein Ahnenfest, das einmal im Jahr, zumeist vor Beginn der Regenzeit stattfindet. Zu diesem Fest, welches auf Lypos Anwesen am Freitag den 9. März, stattfand, kamen die Verwandten, welche...[ weiterlesen... ]



16.05.2012

Summer Tunes 12


Childrenplanet presents: Sound & Movements for Charity[ weiterlesen... ]


24.04.2012

The Future's Past


Ein Film von Susanne Brandstätter - Ab 20. 04. regulär im Kino![ weiterlesen... ]


21.04.2012

Treue Spender, Gmunden (OÖ)


Beispielhaftes soziales Engagement von Dornigg Wolfgang - Ein Dankeschön![ weiterlesen... ]


05.04.2012

Benefizkonzert


Zu Gunsten des Vereins CHILDRENPLANET. Hilfe für Kinder im Norden Kambodschas

[ weiterlesen... ]


20.03.2012

Dr. Maximilian Gstöttner berichtet


Seit kurzem unterstützt Dr. Maximilian Gstöttner die Evergreen Community mit medizinischen Untersuchungen und will demnächst auch Hepatitis B-Impfungen beginnen.[ weiterlesen... ]


01.03.2012

Gardening Project


Für die Schüler der Evergreen Community ist eines der praktischnahsten und schönesten Unterrichtfach das "gardening project". Hier lernen sie, wie der richtige Umgang mit Pflanzen funktioniert.[ weiterlesen... ]


29.02.2012

Vortrag über Partnerschule in Kambodscha


Am Donnerstag, den 17. Februar 2012, hielt David Pichler - ein ehemaliger Voluntär - einen Vortrag über die childrenplanet Partnerschule in Kambodscha.[ weiterlesen... ]


Sie sehen Artikel
<< Erste < Vorherige 1-7 8-9 Nächste > Letzte >>

Newsletter

melden Sie sich hier für unseren Newsletter an

Sie sind hier:  Projekte  /  Krankenhaus/  Projektvorstellung/  

Ausgangslage



Das Gesundheitssystem ist besonders in den ländlichen Regionen sehr lückenhaft. Es besteht ein großer Mangel an Ärzten und Apotheken, von denen die meisten sowieso in den Städten angesiedelt sind. Auch hier gibt es nur sehr wenig Unterstützung aus der Staatskasse, sodass das Inventar der öffentlichen Krankenhäuser nicht einmal annähernd dem entspricht, was wir einen minimalen Standard nennen. Es gibt zwar einige private Kliniken, welche wegen der verhältnismäßig hohen Arztkosten nur von den reicheren Menschen aufgesucht werden. Für die Armen jedoch gibt es nur die erschreckend schlecht ausgestatteten öffentlichen Krankenhäuser oder eben - wie in den meisten Fällen - gar keine Hilfe. Viele Menschen, darunter besonders viele Kinder, sterben an den gewöhnlichsten Krankheiten, die durch sauberes Trinkwasser, ausreichende Hygiene und einer grundlegenden medizinischen Versorgung behandelt werden könnten.

Zahlen und Fakten



Gemäß einem Bericht der WHO liegt die Sterblichkeitsrate in Kambodscha für Kinder bis zum fünften Lebensjahr bei 122 von 1.000 Kindern.

Viele Kinder sterben an vermeidbaren und gut behandelbaren Krankheiten wie Malaria, Denguefieber, Lungenentzündungen und vor allem an Infektionen durch verseuchtes Trinkwasser. Gründe dafür sind zum einen Unterernährung, aber auch mangelhafte hygienische Bedingungen und eine unzureichende medizinische Grundversorgung.

Leider sterben besonders Neugeborene und schwangere Frauen viel zu oft an Krankheiten, die mit einem Minimum an medizinischer Betreuung gar nicht aufgetreten oder leicht zu behandeln gewesen wären.

 

 

Finanzierung:

Das Team in Österreich ist für die Finanzierung des Projektes verantwortlich. Durch Vorträge, Filmvorführungen, Schulprojekte, Benefiz-Veranstaltungen und freiwillige Spenden wird dies ermöglicht. Möchten Sie mit Ihrer Spende einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der lebenswichtigen Krankenhausprojekte leisten, so finden Sie unter Menü "Meine Spende" alle Informationen.

Unsere Ziele



  • Wiederaufbau und Wiederinbetriebnahme der Geburten- und Kinderstation des Krankenhauses in Stung Treng
  • Sicherstellen ausreichender hygienischer Bedingungen
  • Reduktion mütterlicher Todesfälle nach einer Geburt
  • Reduktion der Säuglingssterblichkeit
  • Ausbildung medizinischer Fachkräfte und Schulung von Dorfhelfer/innen in Erster Hilfe
  • Kurative und präventive Hilfe für Kinder und Frauen
  • Psychologische Betreuung
  • Organisation von Impfprogrammen
  • Schulungen in Säuglingspflege und Säuglingsernährung

Aufenthalt von Frau Dr. Gsöllradl in Kambodscha



Im Zuge eines Aufenthaltes in Kambodscha (16. September 2010 - 2. Oktober 2010) besuchte eine kleine österreichische Delegation mit Frau Dr. Karin Gsöllradl und Christian Samhaber das Krankenhaus in Stung Treng.

Anfangs führten wir ein Gespräch mit dem ärztlichen Leiter des Hospitals Dr. Ung Soviet.

Mr. Ung Soviet ist Gynäkologe und arbeitet seit einem Jahr im Provinzkrankenhaus Stung Treng. In Peking und Singapur hat Mr. Soviet seine Spezialisierung zum Gynäkologen absolviert. Der monatliche Verdienst der Ärzte beträgt 100 USD, das sind in etwa 75 EUR. Westliche Hilfe wäre laut Dr. Ung Soviet sehr hilfreich! In Kambodscha fehle es an allem: An medizinisch-technischer Ausrüstung, an Fachwissen, an Erfahrung und an Hygiene.



Einzig das Labor ist gut ausgerüstet und die Ärzte sind in der Diagnostik und Therapie von Malaria, Denguefieber und Typhus gut geschult. Wir besichtigten gemeinsam mit Dr. Soviet das Krankenhaus und waren erschüttert:

  • Massive Hygienemängel in jedem Raum. Patienten müssen aufgrund mangelnder Hygiene und mangelnder medizinischer Erfahrung an nicht erkannten Erkrankungen sterben, obwohl diese nach westlichem Standard leicht zu behandeln wären.
  • Den Operationssaal dürfen wir sogar mit Straßenkleidung betreten. Alleine dieser Umstand zeigt, dass in puncto Sterilität noch immense Aufklärungsarbeit nötig ist.
  • Die Instrumente sind stark veraltet.

Hier haben wir die mangelnde Ausstattung für Sie im Bild festgehalten:


Der "Emergency-Room" ist lediglich mit einer Liege ausgestattet.


Im Altbau des Hospitals sollen sich Kinder und Frauen von Erkrankungen, Unfällen und Operationen erholen. Die Räume und Decken hier sind jedoch düster und verschimmelt, da in der Regenzeit stets Wasser durch das undichte Dach eindringt.

Hinter dem Krankenhaus befindet sich ein Kinderspielplatz. Unverständlich allerdings, warum gerade dort angrenzend eine Holzhütte für TBC-Patienten errichtet worden ist:



Folgende Erstmaßnahmen planen wir von Childrenplanet:

  • Sicherstellung der nötigen Hygienebedingungen durch geschulte Ärzte samt Pflegepersonal, um mütterliche Todesfälle nach einer Geburt zu vermeiden und die Säuglingssterblichkeit zu reduzieren. 
  • Vermittlung von Wissen in den Bereichen Kinderheilkunde, Geburts- und Frauenheilkunde sowie in der chirurgischen Versorgung und Allgemeinmedizin
  • Erkrankungen wie Tuberkulose, Denguefieber und Malaria stellen ebenso Behandlungsschwerpunkte dar.

Gesucht werden nun dringend medizinische Einsatzkräfte, also Ärzte aller Fachrichtungen, Pflegepersonal und Sanitäter/-innen, die bereit sind, ihr Wissen in einem mehrwöchigen Aufenthalt weiterzugeben.

Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Helfen für Sie genauso wichtig und selbstverständlich ist wie für uns!