04.07.2020

Buchvorstellung und Podiumsdiskussion mit Andreas Sator


Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, dem wird es aufgefallen sein: Die Welt, in der wir leben, ist alles – aber gerecht ist sie nicht. Der Journalist Andreas Sator, von Beruf aus kritisch und neugierig, stellte an sich...[ weiterlesen... ]


04.07.2020

Bettina Baláka im Garten der Geheimnisse


Open Air-Lesung mit Autorin Bettina Baláka im Garten der Geheimnisse (Stroheim b. Eferding)[ weiterlesen... ]


04.07.2020

Bachmann-Preisträgerin begeistert im Schaugarten Messner


Lesung von „Ich an meiner Seite“ begeisterte

Sierning, 28.6.2020. Im Rahmen von „Literatur im Garten“ las Autorin Birgit Birnbacher am 26. Juni, im Schaugarten Messner aus ihrem Roman „Ich an meiner Seite“. Die Ingeborg...[ weiterlesen... ]


25.06.2020

"Sag du, Florian …" im Garten der Geheimnisse


mit Florian Klenk & Florian ScheubaEin OpenAir-Talk im Garten der Geheimnisse

Der Investigativ-Journalist und der Investigativ-Kabarettist in einem gemeinsamen Gespräch im idyllischen Garten der Geheimnisse über die...[ weiterlesen... ]


14.06.2020

Franzobel verwandelt den Heuberg zum Zauberberg


Mit viel Frohsinn und Lebensfreude genoss und erwiderte das Publikum die literarische Kunst von Franzobel im malerischen Landschaftsgarten der Familie Messner in Dietach am Heuberg. Der Andrang war groß, die Lesung bis zur...[ weiterlesen... ]


03.06.2020

Tätigkeitsbericht 2019


Wir freuen uns, Ihnen unseren Tätigkeitsbericht 2019 präsentieren zu dürfen. Ab sofort steht der Childrenplanet-Tätigkeitsbericht 2019 online zum Download zur Verfügung; in Kürze ist auch die Printversion erhältlich.


10.04.2020

Update: Programmvorschau


Wie versprochen dürfen wir Ihnen und Euch die vorläufigen Ersatztermine unserer Veranstaltungen im Herbst mitteilen. Alle bereits erworbenen Tickets behalten dafür natürlich ihre Gültigkeit.[ weiterlesen... ]


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Sie sind hier:  Tagebuch  /  27.10.2012 Carina/  

Tagebuchbericht Carina, am 27.10.2012

Schon als sich das Flugzeug im Landeanflug über Phnom Penh befand und man bereits das Stadtbild erkennen konnte, wusste ich: genau so hatte ich es mir vorgestellt. Am Boden angekommen, wurde mein erster Eindruck auch gleich bestätigt. Müsste ich die Hauptstadt Kambodschas in wenigen Worten beschreiben, würde ich sagen: viel Verkehr, chaotisch, dreckig. Doch trotz alledem – oder vielleicht sogar deswegen – extrem sympathisch!

Trotz Lebensumständen, die man sich als Durchschnitts-Europäer kaum vorstellen kann, sprühen die Menschen hier vor Lebensfreude und Gastfreundschaft. Überall auf der Straße wird man angelächelt und von eifrigen Verkäufern angesprochen. Viele Lokale werden lautstark mit Khmer-Schlagern und Karaoke-Liedern beschallt. Unweigerlich steigen einem verschiedenste Gerüche in die Nase, die angesichts der weitverbreiteten Müllverbrennung und des ungekühlten Fleisches am Markt nicht immer angenehm sind. Kurz gesagt, es kommt zu einer regelrechten Sinnesüberflutung.

Zugegebenermaßen war ich daher auch ein wenig erleichtert, als ich mich auf dem Weg nach Stung Treng befand. Bald würde ich meine Kolleginnen aus Österreich kennenlernen, mein Zimmer beziehen und zum ersten Mal die Schule der Evergreen Community sehen. Wobei „bald“ in diesem Zusammenhang mehr als elf Stunden Busfahrt bedeutet! Dass die Gedanken und Fragen in dieser Zeit Achterbahn mit einem fahren, muss ich, denke ich, nicht dazusagen…

Endlich angekommen, wurde ich sofort herzlich empfangen. Laura brachte mich zu unserer Unterkunft und Annelies zeigte mir am nächsten Tag gleich das Gelände der Community. Bald darauf lernte ich den Schulleiter Long Lypo kennen, der mich ebenfalls freundlich aufnahm. Endlich war ich auch innerlich „angekommen“.

Die Arbeit in der Schule gestaltete sich anfangs etwas schwierig. Aufgrund des 15-tätigen Pchum-Ben-Festes sowie des Todes des ehemaligen Königs Norodom Sihanouk fand der Unterricht nur sehr unregelmäßig statt. Mittlerweile haben sich zum Glück schon etwas Beständigkeit und Routine entwickelt. Ich arbeite nun mit zwei kambodschanischen Lehrerinnen zusammen und unterstütze sie im Unterricht. Meine Hilfe wird dankbar von ihnen angenommen und auch die Kinder freuen sich, wenn „frischer Wind“ ins Klassenzimmer kommt. Die Schüler sind generell sehr offen und kommen sofort auf einen zu.

Ich habe den Eindruck, dass viele von ihnen äußerst lernwillig sind und die Chance, die ihnen durch diese Ausbildung zuteil wird, nutzen werden. Zumindest hoffe ich darauf und arbeite jeden Tag daran.