11.09.2019

Jubiläumswünsche des Bundespräsidenten


Eine besondere Ehre anlässlich unseres 10-jährigen Jubiläums erwies uns Bundespräsident Alexander Van der Bellen mit seinen Grußworten aus der Präsidentschaftskanzlei.


20.08.2019

Jubiläumsstory: Thida Soueng


In unserer ersten Jubiläumsstory zeigen wir ein Interview mit unserer langjährigen Wegbegleiterin Thida Soueng, ehemalige Schülerin und Lehrerin in der Evergreen Community.


20.08.2019

10 Jahre Childrenplanet


Wir dürfen Sie und Euch sehr herzlich zu unserer Jubiläumsfeier am 28. September im Ars Electronica Center einladen! In unseren »Jubiläums-Storys zeigen wir ab Mitte August Menschen, die Childrenplanet geprägt und begleitet haben.


20.08.2019

Alles kann passieren! Ein Polittheater


Lesung und Gespräch mit Florian Klenk und Doron Rabinovici

An ihrer Sprache sollt ihr sie doch erkennen! Nach einer Idee von Florian Klenk, Chefredakteur der Wiener Stadtzeitung Falter, hat der Historiker und Schriftsteller...[ weiterlesen... ]


19.08.2019

Livia Klingl - „Lauter Fremde!“


Wie der gesellschaftliche Zusammenhalt zerbricht

Ein Riss geht durch das Land. Auf der einen Seite stehen jene, die für mehr Miteinander, mehr Solidarität, mehr Offenheit eintreten. Auf der anderen jene, die zurück möchten in...[ weiterlesen... ]


06.06.2019

Tätigkeitsbericht 2018


Wir freuen uns, Ihnen den Tätigkeitsbericht 2018 präsentieren zu dürfen! Ab sofort steht der Childrenplanet-Tätigkeitsbericht 2018 online zum Download zur Verfügung; in Kürze ist auch die Printversion erhältlich.


22.06.2017

Eduard-Ploier-Preis 2017


Childrenplanet erhält Eduard-Ploier-Preis  für Entwicklungszusammenarbeit 2017

„Hilfe zur Selbsthilfe“, dieses fundamentale Credo Eduard Ploiers, der damit das humanitäre Grundprinzip der internationalen Entwicklungshilfe...[ weiterlesen... ]


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Sie sind hier:  Tagebuch  /  Archiv/  28.09.2009 Kindertag/  

Kindertag in Stung Treng

 

Kindertag in Kambodscha / Stung Treng (erzählt von Christian)

Der 28. August 2009 war für mich wohl einer jener Tage, die man sein Leben lang nicht vergisst. Wir organisierten ein Kinderfest gemeinsam mit unseren Kindern, eine Party, die am Beginn dieses so fantastischen gemeinsamen Projekts stand. Es waren alle dabei, 300 Kinder und ca. 100 Erwachsene feierten mit uns, zelebrierten Gemeinschaft, Liebe und Hilfsbereitschaft, und jeder von uns zeigte auch eine herzliche Dankbarkeit, dass wir dies erleben durften. Für 300 USD organisierten wir Essen für ALLE, sowie Kostüme für eine Aufführung der faszinierenden Khmer Tänze. Das ganze Dorf feierte mit uns, die Kinder genossen in vollen Zügen Ihr Essen. Man merkte auch bei vielen Kindern dieses unglaubliche Hungergefühl, ein Gefühl, das mich traurig machte, mir zugleich jedoch Kraft gab, um gemeinsam dieser Armut entgegenzuwirken. Dieses Lächeln, diese Feier, das gemeinsame Essen, die Aufführung der Khmer Tänze prägten sich tief in mein Herz ein. Die Kinder waren überglücklich, sie konnten endlich einmal die eigene Khmer Kultur so richtig genießen. Auch die Kultur der Khmer hat sehr unter der Herrschaft der Roten Khmer gelitten. Ich spürte, dass es für die Einwohner/innen unglaubliches Glück bedeutete, diese Khmer Kultur ohne Angst ausleben zu dürfen, und alles war einfach unbeschreiblich emotional.

Zum Ende der Feier kam der absolute Höhepunkt. Bottom, 11 Jahre, die ältere Tochter von Long Lypo, hielt eine Rede. Eine Rede, die uns zu Tränen rührte. Es finden sich Ausschnitte davon auf dem Dokumentarfilm, der ab 24. November 2009 präsentiert wird.

Anschließend bildeten wir mit ca. 400 Personen zwei Kreise (zuwenig Platz für einen Kreis), ich war im Mittelkreis, ich schrie mit all meiner Kraft: „Are we gonna fight for peace?“, die Kinder „Yeahhhhhhh!“ – „Are we gonna fight for our community?“, die Kinder „Yeahhhhhhh!“ – „Are we gonna fight for our families, children, friends, environment?“... „Yeahhhhhhh!“

Wahnsinn, diese Emotionen, einfach unbeschreiblich! Anschließend fingen alle an zu klatschen und zu singen, noch im Kreis, alle rückten zusammen, Long Lypo und ich waren in der Mitte. Erwin filmte diese rührenden Szenen, wir wurden beinahe von den Kindern erdrückt und wir spürten einfach nur Liebe, Gemeinschaft, Energie und Kraft. Ja, die Kinder haben Hoffnungen in uns, wir gaben Ihnen die Hoffnung, eine Hoffnung für Freiheit, Unabhängigkeit und Frieden.