10.03.2019

Literatur-Brunch "Der Lügenpresser"


Literatur-Brunch im Biohof Achleitner: Buchautorin Livia Klingl zu Gast

Eferding - Livia Klingl untersucht in ihrem ersten Roman mit dem Titel "Der Lügenpresser" die mentale Programmierung der Österreicher. Sie wagt...[ weiterlesen... ]


04.03.2019

Literatur-Dinner "Abenteuer Auslandsdienst"


Liebe Literatur- und Kulinarik-LiebhaberInnen,

internationale Kochkunst und um die Welt reisen? Das geht nicht nur im Flugzeug, sondern auch bei den Hoflieferanten.

Genießen Sie am Mittwoch, 03. April 2019, ab 18 Uhr...[ weiterlesen... ]


11.05.2018

Tätigkeitsbericht 2017


Ab sofort steht der Childrenplanet-Tätigkeitsbericht 2017 online zum Download zur Verfügung und ist in Kürze auch in gedruckter Form erhältlich!


22.06.2017

Eduard-Ploier-Preis 2017


Childrenplanet erhält Eduard-Ploier-Preis  für Entwicklungszusammenarbeit 2017

„Hilfe zur Selbsthilfe“, dieses fundamentale Credo Eduard Ploiers, der damit das humanitäre Grundprinzip der internationalen Entwicklungshilfe...[ weiterlesen... ]


12.12.2016

CHILDRENPLANET erhält den Menschenrechtspreis 2016 für Verdienste um die Menschenrechte


(Linz, 10.12.2016) Am Freitagabend (09.12.2016) nahmen Valentin Pritz (Geschäftsführer) und Christian Gsöllradl-Samhaber (Obmann), im Linzer Landhaus stellvertretend für den Verein CHILDRENPLANET (Verein für die internationale...[ weiterlesen... ]



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Reise nach Kambodscha und Besuch der Community 8.-25.11.2011

 

Besuch der Evergreen Community November 2011

Anfang November sind wir (Edith, Berthold und Dieter) gemeinsam mit Christian nach Kambodscha aufgebrochen. Eine besondere Reise für uns! Das erste Mal in dieses Land und vor allem das erste Mal ein Besuch in dem Projekt, das uns von Christian so sehr ans Herz gelegt worden ist. Wir waren sehr neugierig! Nach einer langen und anstrengenden Flugreise kommen wir in Phnom Penh an. Die Stadt bietet uns gleich einen ersten Eindruck; so viele Menschen überall, auf Mopeds und zu Fuß unterwegs, Marktstände mit allem, von Früchten bis Fisch, Silberschmuck, Uhren und Handys,… eine quirlige, lebendige Großstadt. Dann fahren wir mit einem Kleinbus nach Norden Richtung Stung Treng. Wir überqueren den riesigen Mekong, der noch immer sehr hohes Wasser führt. Die Straße wird schlechter und staubiger, die Häuser zunehmend aus Holz gebaut, daneben Rinder und Reisfelder, eine flache, grüne Landschaft.

Als wir die Evergreen Community in der Nähe von Stung Treng erreichen, werden wir schon erwartet! Ein großes, grünes Transparent begrüßt die „Austrian Delegation“, viele Mädchen und Buben in Schuluniformen säumen den Weg, dann auf dem großen Platz vor dem neu gebauten Haus sind Bänke und Tische für uns aufgestellt. Hier dürfen wir uns setzen und als Ehrengäste an der Eröffnungszeremonie teilnehmen. Die einzelnen Klassen tragen Lieder und kleine Stücke auf Englisch vor. Wir sind begeistert von ihrem Einsatz und der großen Perfektion und liebevollen Ausführung der kleinen Darsteller und Darstellerinnen. Dann erleben wir eine Zeremonie der Mönche, die mit fremdartig klingenden, rezitierten Texten, gestreuten Blumen und gesprengtem Wasser die Gebäude weihen. Andächtig sitzende Menschen in ihren besten Festtagsgewändern rund um uns, lassen uns die Dankbarkeit und die Gemeinschaft miterleben. Ein richtiges Festmahl bildet dann den Abschluss.

In den nächsten Tagen erfahren wir noch etwas mehr über die Schule und die umliegenden Flächen. Wir sehen die Fischteiche und die Gemüsepflanzungen, die Rinder und Hühner, die für die tägliche Nahrung sorgen. Wir bewundern die neuen Gebäude und lassen uns von den vielen Veränderungen der vergangenen zwei Jahre erzählen. Wir sehen freundliche und dankbare Erwachsene, einsatzbereite Lehrer, Helfer und Volontäre und vor allem hoffnungsvolle und lebendige Kinder mit leuchtenden Augen. Auch wenn die Menschen in den umliegenden Häusern noch sehr arm sind, und kaum ihr Auskommen finden, können sie die Kinder in diese Schule schicken.

Beim Besuch des Krankenhauses in Stung Treng lassen sich die Verbesserungen deutlich erkennen. Trotzdem sind wir bestürzt über die Verhältnisse, die noch so weit von unseren Erwartungen an ein Gesundheitssystem entfernt sind. Es fehlt an so vielem: Medikamente, Hygieneartikel, Personal. Hier ist noch ein weiter Weg zu gehen.

Nach 5 Tagen, mit unendlich vielen neuen Eindrücken, bereichert durch die Begegnung mit Menschen, die sich besonders für andere einsetzen, verlassen wir dankbar die Community. Wir wünschen dem Projekt eine Fortsetzung dieses erfolgreichen Weges und noch viele Menschen, die sich ansprechen lassen daran beteiligen.
Vielen Dank dass wir euch kenne lernen durften!

Rundreise durch das Land ...

Die Fortsetzung unserer Reise bringt uns zu den wohl berühmtesten Sehenswürdigkeiten von Kambodscha: die Tempelanlagen von Angkor - aus dem Dschungel befreite Tempel, großartig in ihrer Anlage, Ornamente und Reliefs lassen ein Zeit wiedererstehen, die so weit von uns entfernt ist und doch so wunderbar in ihrer künstlerischen und religiösen Ausdruckskraft. Auch die schwimmenden Dörfer auf dem Tonle Sap beeindrucken uns. Aber hier wird besonders deutlich, wie arm die Menschen sind im Vergleich zu den Touristen, die daher auch überall angebettelt werden.

Den Abschluss unserer Reise bildet der Besuch einer kleinen Insel: Koh Tonsay oder Rabbit Island, wie die der Küste bei Kep vorgelagerte Insel bei den meisten Besuchern genannt wird. Wir lieben sie auf den ersten Blick, den wir vom Boot aus auf sie werfen. Ein langer Strand mit einigen kleinen Gasthäusern, von Einheimischen betreut mit Hütten zum Übernachten. Hier gibt es alles, was man/frau braucht – ein Bett, ein Moskitonetz, ein WC, eine einfache Dusche, Licht von 17:30 – 22:00 Uhr, wunderbares kambodschanisches Essen mit frisch gefangenen Fischen und Meeresfrüchten, Hunde und Hühner, Kokosnüsse, Sand und Liegen, Dschungel und Meer! Wir genießen und entspannen, schwimmen und wandern, lesen und spielen und lassen uns verwöhnen. Die Menschen sind nett, sie berichten von ihrem Leben, laden uns zu sich ein; bei einem Ausflug besichtigen wir eine Pfefferplantage und die Saline von Kep.



Mit reichen Erfahrungen und vielen Erlebnissen kehren wir schließlich nach Phnom Penh zurück und verlassen das Land wieder mit dem Flugzeug. Ein letzter Gruß aus der Luft, der Blick schweift über grüne Reisfelder, die Eindrücke dieser Reise sind einzigartig! Dies ist ein Land, das wir lieben gelernt haben!

Edith, Berthold, Dieter - 27.2.2012